Bitwala ist im Jahr 2020 mit einem Plus von 140.000 Kunden rasant zu Deutschlands zweitgrößter Neobank gewachsen. Bitcoin kommt mehr und mehr an.

Das Berliner Fintech Bitwala ist 2020 kräftig gewachsen: Inzwischen nutzen mehr als 200,000 Kunden in 32 europäischen Ländern den besonders sicheren und verbraucherfreundlichen Bitcoin-Banking Service der Berliner. Durch einen kräftigen Anstieg des Bitcoin-Preises stieg das Gesamtvermögen der Bitwala-Kunden zu Ende 2020 auf mehr als 100 Millionen Euro.

Die Entscheidung für den Wechsel zum kostenfreien mobile Banking-Angebot von Bitwala fällt neugierigen Anlegern besonders leicht, da es den vollen Komfort und staatliche Absicherung von Euro-Einlagen bis 100.000 Euro bietet. Während Bitwala-Kunden beim mobile Banking ihre alltäglichen Geschäfte abwickeln und sparen, handeln sie auch stark: Inzwischen kann Bitwala sehr gut von der mit nur einem Prozent wettbewerbsfähigen Handelsgebühr leben. Das Scale-Up ist nur zwei Jahre nach dem Start seines Bankdienstes im Januar erstmals operationell profitabel.

Kundenempfehlungen treiben Wachstum

“Unsere Kunden haben unsere mobile App, die Anlagen in Bitcoin alltagstauglich macht, während der Corona-Krise häufig weiterempfohlen. Vor Kurzem haben wir unseren 200.000. Kunden begrüßt. Unser Team ist im Laufe des letzten Jahres stark – auf über 100 Mitarbeiter – gewachsen und wir bauen es weiter aus. Aktuell haben wir 40 offene Stellen, Tendenz steigend. Daher haben wir uns voll der Zeit angepasst und stellen Mitarbeiter auch komplett remote ein”, sagt Ben Jones, Geschäftsführer und Gründer von Bitwala. Jones gibt die technische Leitung, die er über lange Jahre hatte, an Peter Lindgren (ex-Klarna) ab, der mit vielen Neueinstellung bereits das Team stärkt.

“Durch das ganze Jahr 2020 konnte Bitwala die Profitabilität kontinuierlich ausweiten: so stieg die Deckungsquote in 2020 auf über 50 Prozent so dass getrieben durch das starke Kundenwachstum im Januar 2021 der operationelle Break-even erreicht wurde. Das heißt, dass unser Gesamtergebnis abzüglich der Aufwendungen für Marketing und das Onboarding neuer Kunden positiv war”, sagt Christoph Iwaniez, Finanzvorstand von Bitwala. “Für dieses Jahr haben wir uns vorgenommen, unsere Präsenz und unsere Marke weiter auszubauen.”

Erträge in Bitcoin: Bitwala verzeichnet viele Wechsler

Wer Bitcoin einfach nur bei einem Anbieter hält, muss sie fast überall auch wieder verkaufen, um zu höheren Kursen in Euro einen Gewinn zu realisieren. Ein Verkauf ihrer Bitcoin kommt für viele Anleger jedoch nicht infrage, da sie einen mittelfristigen Anlagehorizont verfolgen.

Nur Bitwala bietet schon seit Sommer 2020 an, zusätzliche Erträge auf die gehaltenen Bitcoin zu realisieren. Bitwala ist damit der einzige Service in Deutschland bei dem Kunden ihre gehaltenen Bitcoin für sich arbeiten lassen können. Im Schnitt verdienten Nutzer seit dem Start im Sommer 2020 mindestens vier Prozent Ertrag (rate annualisiert) was sich inzwischen auf über 20 Bitcoin (ca. 850.000 Euro) an Erträgen summiert die an die Kunden ausgezahlt wurden. Die Anlage ist jederzeit kündbar und Kunden bekommen Auszahlungen immer montags per Push-Nachricht.

Unter allen Kunden ist auch die kostenfreie Debit Card beliebt, die seit Beginn der Pandemie europaweit für das mobile Bezahlen genutzt wird und mit der Bitwala-Kunden bereits rund 28 Millionen Euro ausgegeben haben.

Thomas Brummer war bereits für das Anlegermagazin "Der Aktionär" und das Verbraucherportal biallo.de tätig. Zudem hospitierte er in der Wirtschaftsredaktion der Rheinischen Post in Düsseldorf. Seit 2018 ist er Mitglied der Redaktion und seit 2020 als stellvertretender Chefredakteur für das Anlegerportal extraETF.com und das Extra-Magazin verantwortlich. Er verfasst zudem regelmäßig Beiträge auf geld-digital.de.