FinMatch und KfW kooperieren. Die gegenseitige Prozessintegration soll für mehr Digitalisierung im Mittelstand in Deutschland sorgen.

Die FinMatch AG, das Portal der Finanzentscheider, ist eineinhalb Jahre nach Start des Portals Partner der KfW, also der Kreditanstalt für Wiederaufbau. Bereits seit Gründung berät FinMatch Unternehmen im Sinne eines ganzheitlichen Finanzierungsansatzes auch in Sachen Fördermöglichkeiten. In der Zusammenarbeit mit der KfW hatte sich das Portal des Stuttgarter FinTechs gerade auch in der aktuellen Corona-Pandemie als starker Partner ausgezeichnet und eine effektive Fördermittelbeantragung und Abwicklung für Unternehmen und Banken ermöglicht. In FinMatch hat die KfW somit einen Partner gefunden, der ihre hohen Anforderungen bezüglich Finanzierungsexpertise, Unterlagenaufbereitung und Projektdokumentation voll erfüllt.

Martin Hipp, Geschäftsführer und Gründer von FinMatch, erklärt: „Wir sind sehr stolz, KfW-Partner zu sein. Über unser digitales Portal können Finanzierungsprojekte schnell, effizient und unkompliziert an die jeweils beteiligte Hausbank und die KfW übermittelt werden. Die KfW ist die weltweit größte nationale Förderbank und die drittgrößte Bank Deutschlands. Für uns ist die Partnerschaft mit dieser renommierten Institution daher ein Ritterschlag und ein eindrucksvoller Beleg für das zunehmende Gewicht, das digitale Plattformen in der gesamten Unternehmensfinanzierung in Deutschland und Europa haben.“

FinMatch und KfW: Digitalisierung des Mittelstands im Vordergrund

Für die KfW sind die Digitalisierung des Mittelstands, aber auch die Digitalisierung des eigenen Fördergeschäfts, wichtige Anliegen. Bereits seit mehreren Jahren unterstützt die KfW gezielt die digitale Transformation und die Innovationstätigkeit des Mittelstands mit Förderprogrammen. Um den veränderten Anforderungen der Kunden an das Bankgeschäft gerecht zu werden und die Zukunftsfähigkeit des Erfolgsmodells Förderkredit zu sichern, hat die KfW einen konsequenten Digitalisierungskurs für ihr Fördergeschäft eingeschlagen und den Antrags- und Zusageprozess zwischen Hausbank und KfW vereinfacht, standardisiert und automatisiert.

„Wir bei FinMatch sind mit unserer Plattform angetreten, um Finanzierungsprozesse für mittelständische Unternehmen zu digitalisieren. Derzeit arbeiten wir gemeinsam mit der KfW an technischen Schnittstellen und einer gegenseitigen Prozessintegration. Unser Ziel ist es, die Zusammenarbeit zwischen Hausbank, KfW und Unternehmen deutlich zu entbürokratisieren und somit den Prozess weiter zu beschleunigen“, meint Hipp.

Das Angebot von FinMatch wird vom Markt außerordentlich gut angenommen. Aktuell verfügt FinMatch über aktive Finanzierungsanfragen mit einem Volumen von rund 350 Millionen Euro. Im aktuellen Jahr 2020 wurden über das Portal bislang Finanzierungen mit einem Volumen in einem dreistelligen Millionenbereich abgeschlossen.

Über FinMatch

FinMatch ermöglicht mittelständischen Unternehmen einen digitalen Zugang zu Finanzierungslösungen, der effizient, schnell und transparent ist. FinMatch richtet sich an ein gehobenes Unternehmensklientel, das von bestehenden Anbietern nicht adressiert wird und somit bisher nicht von den Vorzügen digitaler Finanzierungsprozesse profitieren konnte. Konkret sind dies Unternehmen des etablierten Mittelstands mit einem jährlichen Umsatz ab fünf Millionen Euro.

Das Portal bietet Unternehmen die Möglichkeit, die Unterlagen zu ihren jeweiligen Finanzierungsvorhaben digital zu erfassen. Anschließend werden diese vollumfänglich durch einen persönlichen Finanzierungsexperten der FinMatch aufbereitet und in Rücksprache mit den Unternehmern entsprechenden Finanzierungspartnern vorgestellt. Die darauf eingehenden Angebote werden den Unternehmen in einer übersichtlichen und vergleichenden Gegenüberstellung innerhalb von nur zehn Bankarbeitstagen zur Verfügung gestellt, während bei einer konventionellen Finanzierungsanbahnung dieser Prozess bis zu sechs Monate dauert.

Thomas Brummer war bereits für das Anlegermagazin "Der Aktionär" und das Verbraucherportal biallo.de tätig. Zudem hospitierte er in der Wirtschaftsredaktion der Rheinischen Post in Düsseldorf. Seit 2018 ist er Mitglied der Redaktion und seit 2020 als stellvertretender Chefredakteur für das Anlegerportal extraETF.com und das Extra-Magazin verantwortlich. Er verfasst zudem regelmäßig Beiträge auf geld-digital.de.