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Rubrik Immobilien bei Geld Digital
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Immobilien gehören zu den beliebtesten Anlageklassen der Deutschen. Seit der großen Finanzkrise sind die Preise für Häuser und Wohnungen rapide angestiegen. Wer sich in großen Ballungszentren wie Frankfurt, Hamburg oder auch München auf die Suche nach Wohnungen macht, erlebt einen boomenden Markt. Dass Immobilien für Anleger so attraktiv sind, ist kein Wunder: Die Anlageklasse erlebt vor allem in Städten eine robuste Nachfrage und gilt deswegen als sehr sicher. Hinzu kommt, dass die selbst genutzte Immobilie für viele Menschen als Altersvorsorge gilt. Wer im Alter keine Miete bezahlen muss, kommt mit der Rente besser über die Runden, so die Annahme.

Privatanleger sollten kleinere Beträge in Immobilien investieren

Zwar kann es sich durchaus anbieten, Häuser oder Wohnungen zu kaufen, um entweder darin zu wohnen oder aber diese zu vermieten. Doch nicht für jeden ist diese Form des Investments etwas. Gerade Privatanleger mit kleineren Vermögen lassen bei Investments in Immobilien schnell das Gebot der Diversifikation außer Acht. Diversifikation bedeutet Streuung über verschiedene Anlageklassen. Da eine Immobilie in der Regel schnell über 100.000 Euro oder sogar weitaus mehr kostet, binden Immobilien-Investments viel Kapital. Da bleibt dann wenig Spielraum für andere Anlagen, wie beispielsweise in Anleihen und Aktien, was das Risiko erhöht.

Doch inzwischen kann man auch mit kleineren Beträgen in Immobilien investieren. Dies funktioniert über so genannte Beteiligungen. Anleger investieren eine bestimmte Summe in ein Immobilien-Projekt und erhalten gemessen an ihrem Investitionsbetrag eine Rendite. So genannte Beteiligungsfonds bieten diese Form des Investments schon viele Jahre. Neben diesen auch als geschlossene Immobilienfonds bekannten Produkten gibt es auch so genannte offene Immobilienfonds, welche von bekannten Fondsgesellschaften wie Union Investment oder Deka verwaltet werden und Anlegern regelmäßige Erträge auch bei kleineren Anlagesummen versprechen.

Immobilien-Crowdinvesting statt Immobilienfonds

Doch sowohl geschlossene als auch offene Immobilienfonds haben ihre Tücken: Erstere gelten als wenig transparent und häufig fallen die Mindestanlagebeträge für Kleinsparer zu hoch aus. Offene Immobilienfonds bieten Anlegern bessere Rahmenbedingungen, allerdings kann es hier während extremer Marktsituationen zu Liquiditätsengpässen kommen und die Renditen fallen in der Regel nicht so groß aus. Hinzu kommen bei beiden Varianten nicht unerhebliche Kosten und Ausgabeaufschläge. Eine Alternative, die immer mehr Anleger überzeugt, sind auf Immobilien spezialisierte Crowdinvesting-Plattformen. Hier können Nutzer kleine Beträge in ausgewählte Immobilien-Projekte in Form von Nachrang-Darlehen stecken. Die Verzinsung liegt häufig deutlich über 5 Prozent. Dabei haben Anleger über die Crowdinvesting-Plattformen vollen Einblick in die geplanten Projekte und können zudem nach bestimmten Modalitäten filtern. Beispielsweise gibt es Bauvorhaben, die noch gänzlich am Anfang stehen oder auch Projekte, die bereits weitgehend durchfinanziert sind. Auch über Projektentwickler lässt sich auf Plattformen für Immobilien-Crowdinvesting einiges erfahren.

Da Portale wie Bergfürst, Zinsbaustein oder auch Engel Völkers Capital unterschiedliche Schwerpunkte legen, ist das Angebot an Immobilien groß: Von Studentenwohnheimen über Wohnanlagen bis hin zu Einkaufs- und Gewerbeimmobilien ist alles dabei. Auf diese Weise können sich Privatanleger ein Immobilien-Portfolio ganz nach ihrem Wunsch zusammenstellen. Ein Schwerpunkt auf Wohnimmobilien plus Projekte im Bereich Alter und Soziales als Beimischung? Mit Hilfe von Immobilien-Crowdinvesting gar kein Problem. Da Ausgabeaufschläge in der Regel nicht anfallen, können die neuen Plattformen für mündige Selbstentscheider eine Alternative sein.

Die größten Anbieter für Immobilien-Crowdinvesting:

Exporo (► Zum Testbericht) ist der Platzhirsch unter den auf Immobilien spezialisierten Crowdinvesting-Anbietern. Ohne Ausgabeaufschläge und laufende Kosten will die Plattform ab Investitionsbeiträgen von 500 Euro Renditen zwischen 4,5 und 6 Prozent bieten. Exporo bietet eine eigene Risikoklassifizierung der Projekte und prüft deren Wirtschaftlichkeit formal. Für detaillierte Analysen sind Anleger selbst zuständig. Die Nachrang-Darlehen sind zweckgebunden.

Zinsland ist die zweitgrößte Crowdinvestment-Plattform für Immobilien in Deutschland und ermöglicht ebenfalls Investments ab 500 Euro. Ohne Zusatzkosten will Zinsland Investoren Renditen zwischen 5 und 7 Prozent bringen. Eine Risikobewertung findet nicht statt, dafür gibt die Plattform an, bewusst mit erfahrenen Projektentwicklern zusammenzuarbeiten. Weiterhin unterstützt Zinsland Nutzer dabei, Steuern abzuführen. Eine Nichtveranlagungsbesteuerung ist aber möglich.

Zinsbaustein will Investoren Zugang zu Projekten mit Renditen zwischen 4 und 7 Prozent bieten. Dabei fallen keine Kosten an. Auch bietet Zinsbaustein weder Risikoklassen noch Sicherheiten oder eine Projektprüfung. Die Nachrangdarlehen sind mit einem qualifizierten Rangrücktritt ausgestattet.

Weitere Anbieter für Immobilien-Crowdinvesting:

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