Vergangene Woche meldete die Bitcoin Group den Kauf der Tremmel Wertpapierhandelsbank. Auf diese Weise will das Unternehmen sein Angebot an Dienstleistungen rund um Kryptowährungen deutlich ausbauen. Da Tremmel eine Banklizenz besitzt, könne die Bitcoin Group künftig eigene Produkte auf Kryptowährungen emittieren, selbst Coins handeln und sogar Geldautomaten für Kryptowährungen aufstellen. Der größte Vorteil des Zukaufs liege für die Bitcoin Group allerdings darin, dass die Tremmelbank künftig als Handelsplatz für Kryptowährungen agieren kann. Bislang tritt die Bitcoin Group über seine Plattform Bitcoin.de lediglich als Vermittler auf. Dies soll sich dank der Berechtigung zum Eigenhandel der Tremmelbank bald ändern. „Wir freuen uns sehr, dass wir mit der Tremmel Wertpapierhandelsbank GmbH und insbesondere Herrn Rainer Bergmann einen bestens positionierten Partner mit tiefer Marktkenntnis gewinnen konnten. So wird es uns gelingen, die Unternehmensentwicklung der Bitcoin Group SE auf ein neues Level zu heben“, sagt Marco Bodewein, Geschäftsführender Direktor der Bitcoin Group SE.

Bitcoin Group: Mit Tremmelbank und Standort Deutschland punkten

Bereits ab 2019 will Bitcoin.de die Zahl der handelbaren Kryptowährungen deutlich erhöhen. Im weiteren Jahresverlauf will das Unternehmen den Eigenhandel starten und sogar Geldautomaten für Kryptowährungen aufstellen. „Weitere Produkte, zu denen wir aktuell noch keine Details mitteilen können, werden folgen“, so Oliver Flaskämper, Gründer von Bitcoin.de. Die Plattform sieht sich als einzigen regulierten deutschen Handelsplatz für Kryptowährungen. „Wir sind zuversichtlich, dass wir mit der Tremmelbank und dem Standort Deutschland schon bald auch viele ausländische Kunden überzeugen werden, die eine regulierte Handelsplattform bevorzugen“, so Flaskämper weiter.