Erst kürzlich meldete Bitcoin Group die Entwicklung hin zur voll regulierten Kryptobörse, nun werden die Gründe für die Entwicklung des neuen Geschäftsbereichs klar. Das Unternehmen muss seine Ertragsprognose für 2018 nach unten korrigieren, rechnet aber noch immer mit einem „stark positiven Ergebnis“ von mehr als 7 Millionen Euro vor Steuern. Der Umsatz soll 2018 bei 9,5 Millionen Euro liegen – 2017 waren es noch 12,6 Millionen Euro. Als Gründe führt Bitcoin Group das aktuelle Marktumfeld an. Während der rasante Anstieg aller Kryptowährungen Ende des vergangenen Jahres für hohe Umsätze gesorgt habe, würde dieser Effekt 2018 ausbleiben.

Geschäftsmodell soll erweitert werden

„Viele Kunden sind aufgrund des insgesamt herausfordernden Marktumfeldes zurückhaltender bei ihren Anlageentscheidungen. Dies spiegelt sich auch in der Notierung wesentlicher Kryptowährungen wider. Um künftig noch unabhängiger agieren zu können, erweitern wir kontinuierlich unser Geschäftsmodell. Wichtige Meilensteine haben wir in dieser Hinsicht bereits erreicht, weitere werden folgen. Auf diese Weise werden wir unser Tempo auf dem Wachstumspfad erhöhen und weitere Kunden von unseren Services und Produkten begeistern können“, sagt Marco Bodewein, Geschäftsführender Direktor der Bitcoin Group SE.

Schreibt seit 2006 über Finanzen und Börse. Neben Jobs für Anlegerzeitschriften, Finanzmagazine und Unternehmen aus der Branche beobachtet Nico für Geld-Digital.de seit 2018 spannende Fintechs aus dem deutschsprachigen Raum.