Keine Gebühren für Händler und zinsfreie Darlehen für die Dauer von sechzig Tagen für Verbraucher. Dies sind die Eckdaten, mit denen das Wiener Fintech cashpresso beim diesjährigen E-Commerce Award Germany den Preis für die beste Bezahllösung gewonnen hat. Ursprünglich als Lösungsanbieter für Onlinekäufe gestartet, expandiert cashpresso nun auch in den stationären Handel. Das Fintech bietet Verbrauchern die Möglichkeit, Einkäufe bequem und schnell zu finanzieren. Innerhalb der ersten sechzig Tage fallen keine Zinsen an. So lässt sich jeder Einkauf kostenfrei in zwei Raten bezahlen. “Durch unsere neue Produkterweiterung steigen wir zu einem der wenigen Omnichannel Anbieter für flexible Teilzahlungen auf. Somit können wir völlig neue Kundenschichten bedienen, die größtenteils offline operieren. Gerade das Interesse von Tierärzten, Fahrschulen und Autowerkstätten ist groß”, so cashpresso-CEO Daniel Strieder.

Innerhalb des Kreditrahmens flexibel bleiben

2015 gegründet, machte sich cashpresso zunächst als Partner von Konsumenten einen Namen. Diese erhalten über das Fintech nach einmaliger Anmeldung und erfolgreicher Überprüfung bei Auskunfteien wie Schufa einen Einkaufsrahmen in Höhe von bis zu 2.000 Euro. Innerhalb der ersten sechzig Tage fallen keine Zinsen an. Danach werden jährlich 14,99 Prozent fällig. Die Mindesttilgung beträgt 5 Prozent  des offenen Betrags, beziehungsweise 20 Euro. Weitere Kosten fallen für Verbraucher nicht an. Das Besondere an cashpresso ist, dass Kunden ihren Kredit innerhalb des vorgegebenen Rahmens nachträglich verändern können. Dies gilt beispielsweise für die monatlichen Tilgungsraten. Da cashpresso selbst keine Banklizenz hat, kooperiert das Fintech mit der Deutschen Handelsbank aus München.

Schreibt seit 2006 über Finanzen und Börse. Neben Jobs für Anlegerzeitschriften, Finanzmagazine und Unternehmen aus der Branche beobachtet Nico für Geld-Digital.de seit 2018 spannende Fintechs aus dem deutschsprachigen Raum.