Die Berliner Investment-Plattform Companisto will finanzstarken Investoren und Business Angels das Investieren in Startups noch einfacher machen. Companisto hat dafür den „Angel Club“ ins Leben gerufen und will so den Aufwand für Identifikation, Beurteilung und Vertragsabschluss bei Investments in Startups reduzieren. Anders als beispielsweise bei Aktien, biete sich Anlegern und Business Angels bei Startups nur ein kleines Zeitfenster, während dessen eine Investitionsentscheidung getroffen werden müsse. Zugleich sei der Aufwand zur Prüfung einer Investition bei jungen Unternehmen größer, als beispielsweise bei börsennotierten Gesellschaften. Mit dem „Angel Club“ soll die Prüfung von Anlagechancen bei Startups sowie nötige Formalitäten einfacher werden. „Im Companisto Angel Club führen wir geschlossene Eigenkapital-Finanzierungsrunden durch“, beschreibt Tamo Zwinge, einer der beiden Gründer und Geschäftsführer von Companisto, den neuen Bereich auf der Investment-Plattform.

Aufbruch in neues Anlagesegment

„Wir sind seit vielen Jahren nah dran am Markt und haben einen guten Zugang zu spannenden und innovativen Startups. Darüber hinaus pflegen wir dank vieler Co-Finanzierungen enge Kontakte zu den Netzwerken bekannter Business Angels“. Beim Start des Clubs mit dabei sind Dr. Christian Schultz (Business Angel des Jahres 2013) oder Dr. Tobias Engelhardt (Business Angel des Jahres 2016). „All das zusammen haben wir jetzt in unserem Angel Club sinnvoll miteinander verschmolzen. Wir wollen finanzstarken Investoren ein Angebot unterbreiten, mit dem diese sich einfach und effektiv an Startups und Wachstumsunternehmen beteiligen können. Mit Angelinvesting ermöglichen wir es auf dem Niveau professioneller Business Angels online in das Eigenkapital von Unternehmen zu investieren“, so Zwinge weiter. Interessierte Investoren benötigen mindestens eine Empfehlung eines Clubmitglieds, sowie die Bereitschaft, mindestens 10.000 Euro in ein oder 25.000 Euro in mehrere Startups auf Companisto zu investieren. Nach eigenen Angaben dringt die Investment-Plattform mit dem „Angel Club“ in ein Anlagesegment vor, das bislang von Banken und Unternehmensberatungen dominiert wird.