Das Düsseldorfer Finanzierungsportal Compeon weitet sein Angebot aus. Nachdem der Spezialist für gewerbliche Finanzierungen vor wenigen Monaten die Einführung des ersten volldigitalen Mittelstandskredits verkündet hat, nimmt Compeon nun kleinere Unternehmen, Selbständige und Freiberufler ins Visier. Dazu kooperiert Compeon mit dem Londoner Fintech iwoca, welches sich auf die zügige Vermittlung von Krediten für diese Zielgruppe spezialisiert hat. „Wir sind in Deutschland seit 2015 am Markt und in Großbritannien ist es seit geraumer Zeit ganz normal, Geschäftsprozesse volldigital abzubilden. Die Kooperation mit Compeon ermöglicht uns dies jetzt erstmalig in Deutschland“, sagt iwoca-Deutschland-CEO Oliver Schmid. Die Anbindung der iwoca-Leistungen erfolgt über eine Schnittstelle. Compeon-Kunden können auf diese Weise ab sofort Kredite bis zu 100.000 Euro in Anspruch nehmen.

Schnelligkeit ist entscheidender Faktor für Erfolg

Die Zusammenarbeit der beiden Fintechs richtet sich an Gewerbetreibende, die entweder einen bestehenden Auftrag zwischenfinanzieren möchten und dazu schnell Planungssicherheit wünschen oder aber schnell wachsende Unternehmen, welche beispielsweise Bestellungen finanzieren möchten und seitens ihrer Hausbank keine passende Kontokorrentlinie erhalten. „Unternehmer kennen die Situation, in der sich ein lukratives Zusatzgeschäft anbietet und Schnelligkeit der entscheidende Faktor für den Erfolg oder Misserfolg ist. Die gemeinschaftlich entwickelte technische Integration von iwoca hilft uns, für unsere Kunden noch schneller eine verbindliche Entscheidung zu erhalten. Durch die tiefe Integration über APIs ist es möglich, unseren Kunden Finanzierungsentscheidungen schneller und komplett digital bereitzustellen“, sagt Alex Bierhaus, geschäftsführender Gesellschafter und Chief Technology Officer bei Compeon.