Das InsurTech Coya bietet seit Juni auch eine Privathaftpflichtversicherung an. Bislang hatte das Startup eine Hausratversicherung und eine Fahrraddiebstahlversicherung im Angebot. Coya versteht sich als digitale Versicherung und will Kunden die Nutzung so einfach wie nur möglich machen. Dazu gehören auch Schadensmeldungen per Smartphone sowie auf die wesentlichen Angaben beschränkte Informationstexte. Die Privathaftpflicht gibt es in zwei Tarifen mit Versicherungssummen von 10 Millionen Euro (Basic) sowie 50 Millionen Euro gesamt (Premium). Auch sind sowohl Single- als auch Familientarife möglich. Die Versicherung lässt sich am Smartphone oder am PC abschließen. Bereits nach wenigen Fragen erfahren potenzielle Kunden ihren Monatsbeitrag.

Versicherung soll noch individueller werden

Noch individueller sollen Versicherungen mit Micro-Policen werden, an denen Coya bereits arbeitet. So soll es bald möglich sein, bestimmte Gegenstände für kurze Zeit zu versichern und sich so einen individuellen Versicherungsschutz zusammenzustellen. „Moderne Technologie hat eine erstaunliche Möglichkeit geschaffen, transparentere, bequemere und maßgeschneiderte Versicherungsprodukte zu entwickeln, die die Bedürfnisse unserer Kunden und ihre hohen Erwartungen erfüllen. Warum sollte ich mein Snowboard z. B. nicht nur für die Zeit versichern können, in dem es auch benutzt wird?”, fragt Andew Shaw, CEO von Coya.

Schreibt seit 2006 über Finanzen und Börse. Neben Jobs für Anlegerzeitschriften, Finanzmagazine und Unternehmen aus der Branche beobachtet Nico für Geld-Digital.de seit 2018 spannende Fintechs aus dem deutschsprachigen Raum.