Im Anschluss an den Apple-Pay-Start der DKB im Juni 2019 teilte die Direktbank mit, dass die „Miles & More“-Kreditkarte der DKB schnellstmöglich verfügbar sein soll. Aktive Werbemaßnahmen für das Angebot sind dann im Juli angelaufen. Mit einiger Verzögerung können nun auch DKB-Kunden auf die Bezahlvariante zurückgreifen.

In neu veröffentlichten Version 2.0 der „Miles & More Credit Card“-App sind laut einem Bericht von iphone-tracker.der die nötigen Voraussetzungen getroffen. Mithilfe der App kann man die Karte ab sofort für Apple-Pay-Zahlungen in der Wallet hinterlegen.

Auf der Apple-Pay-Warteliste für dieses Jahr stehen mit der ING, den Volks- und Raiffeisenbanken und wohl auch den Sparkassen nun noch drei große Namen.

Startschuss für Apple Pay fiel bei DKB im Sommer

Nachdem die Direktbank DKB im Frühling Google Pay eingeführt hatte, zogen die Berliner im Juni mit Apple Pay nach. Die bestehende DKB-Visa-Karte wird dabei mit Apple Pay verknüpft. Auf diese Weise können DKB-Kunden online und auch in Ladengeschäften mit ihrem mobilen Endgerät bezahlen. Die Bezahldaten der Kunden werden dabei nicht an die Verkäufer übermittelt. Dies soll für zusätzliche Sicherheit sorgen. Hinzu kommt, dass Apple Pay bei Bestellungen im Internet Formulare, wie beispielsweise für Adressen, automatisch ausfüllt. „Mit Apple Pay bieten wir jetzt eine weitere innovative Zahlungsmethode. Mit der DKB-VISA-Karte von Apple Pay können Kunden einfach, sicher und vertraulich bezahlen“, so Tilo Hacke, Vorstandsmitglied der DKB.

Enttäuschte Apple-Nutzer atmen auf

In sozialen Netzwerken hatte es insbesondere nach der Bekanntgabe der Zusammenarbeit der DKB mit Google Pay zahlreiche kritische Stimmen enttäuschter Apple-Nutzer gegeben. Nun dürften diese Stimmen endlich verstummen. Vier Millionen DKB-Kunden können nun endlich Apple Pay nutzen. „Wir glauben fest an die Zukunft des mobilen Bezahlens und dessen zunehmende Bedeutung für den Zahlungsmarkt in Deutschland und darüber hinaus. Wir sind stolz, Teil dieser technologischen Entwicklung zu sein “, bekräftigt Hacke.

Schreibt seit 2006 über Finanzen und Börse. Neben Jobs für Anlegerzeitschriften, Finanzmagazine und Unternehmen aus der Branche beobachtet Nico für Geld-Digital.de seit 2018 spannende Fintechs aus dem deutschsprachigen Raum.