Dass Finanzunternehmen auf Trikots namhafter Fußballteams werben, ist bekannt. Die Trading- und Investment-Plattform eToro ist nun mit gleich sieben britischen Clubs aus der höchsten Spielklasse Kooperationen eingegangen. Das Besondere dabei: Die Clubs erhalten ihre Vergütung teilweise in Kryptowährungen. Wie ein Sprecher von eToro gegenüber Geld-Digital.de erklärt, werden die Kooperationen in mehreren Tranchen bezahlt. Die erste davon wurde bereits in Bitcoin abgewickelt, bei allen weiteren fließt „Fiat-Geld“, wie es der Sprecher nennt. Hintergrund der Zusammenarbeit sei es, im Fußball-Umfeld ein Bewusstsein für Kryptowährungen und Blockchain an sich zu schaffen.

„Erste Schritte auf einem langen Weg“

„eToro möchte Anwendungsmöglichkeiten der Blockchain-Technologie erkunden, um das Fußballerlebnis für alle Beteiligten zu verbessern. Dies könnte mehrere Probleme adressieren: von der Herausforderung des illegalen Kartenwiederverkaufs über Probleme mit Transparenz und der Sicherheit bei Spielertransfers bis hin zur Gewährleistung der Echtheit von Merchandise-Artikeln oder der Annahme von Bitcoin-Zahlungen für Einkäufe am Spieltag“, so der Sprecher gegenüber Geld-Digital.de. Gleichzeitig verweist man bei eToro allerdings darauf, dass es sich bei den nun geschlossenen Kooperationen mit britischen Proficlubs um „erste Schritte auf einem langen Weg der Blockchain zum Fußball“ handle.

Clubs aus Premier League versprechen sich technologische Impulse

eToro wird als Partner der sieben Premier-League-Clubs per LED-Boards an Spieltagen präsent sein sowie Zugang zu Spielern haben. Doch auch die Clubs versprechen sich Impulse: „Wir bei Tottenham Hotspur haben uns der Technologie und Innovation verschrieben und freuen uns daher, eToro als Partner in einem sich rapide entwickelnden Segment begrüßen zu können“, erklärt beispielsweise Fran Jones, Head of Partnerships bei Tottenham Hotspur F.C. die Zusammenarbeit.