Die Hamburger Crowdinvestment-Plattform Exporo hat eine Online-Umfrage zum Thema „Brexit, China, USA, Zinsen, Börsenschwankungen: Welche Anlagestrategie ist sinnvoll?“ in Auftrag gegeben. Das Ergebnis: 71 Prozent der Befragten vertrauen auf Immobilien. Sogar 75 Prozent der Teilnehmer äußerten, dass die eigene Immobilie sie unabhängiger von Krisen, wie Handelskriegen oder dem Brexit macht. Signifikante Unterschiede nach Geschlecht und Alter traten nicht auf. Grund zur Sorge sind laut der Studie auch die Schwankungen an den Börsen. 55 Prozent haben demnach Angst, dass Anlagen an der Börse in die Verlustzone geraten. Doch wie sind die Ergebnisse zu interpretieren? Sind diese Wasser auf die Mühlen des auf Immobilien spezialisierten Anbieters für Crowdinvestments?

Langfristige Beteiligung an Mieteinnahmen

Während sich Teilnehmer der Studie über Immobilien äußerten, bietet Exporo Investments in Immobilienfinanzierungen an. Bislang galten Missmanagement und andere Fehler auf Projektebene vor allem während der Entwicklungsphase als Risikofaktoren für derartige Investments. Seit einiger Zeit bietet Exporo allerdings Investments in Bestandsimmobilien mittels Anleihen an. Risiken während der Entwicklungsphase fallen dabei geringer aus. Auch ist diese Form der Beteiligung anders als Projektfinanzierungen langfristig ausgerichtet und bringt regelmäßige Beteiligungen an Mieteinnahmen nach Kosten für Bewirtschaftung und Instandhaltung. Rein rechtlich bleibt diese Investitionsform allerdings eine Anleihe, die individuell gestaltet sein kann. Investoren sollten diese trotz des vermeintlich attraktiveren Risikoprofils nicht mit „echtem“ Immobilieneigentum gleichsetzen.