Das Hamburger Fintech figo hat von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) die Lizenz als nach Zahlungsdiensteaufsichtsgesetz (ZAG) reguliertes Institut erhalten. Damit darf figo die seit Anfang 2018 regulierten Zahlungsauslöse- (ZAD) und Kontoinformationsdienste (KID) leisten.

Was sich komplex anhört, ist eigentlich ganz einfach: Dank der Lizenz darf Figo seinen Kunden ein „Licence-as-a-Service-Modell“ anbieten. Startups, die noch zu klein für eine eigene ZAG-Lizenz sind oder große Unternehmen, die keine Lizenz erwerben möchten, können das von figo entwickelte Produkt RegShield nutzen. „figo übernimmt Kontoinhabern gegenüber die aufsichtsrechtliche Verantwortung für ZAG-Dienste, die unsere Partner in ihre Services einbinden möchten. Unsere Partner benötigen mit diesem Produkt keine eigene ZAD-Lizenz oder KID-Registrierung der Aufsicht und können sich so voll und ganz auf den Kundennutzen ihrer innovativen Services konzentrieren“, erklärt figo-CEO André M. Bajorat.

Cornelia Schwertner rückt ins C-Level auf

Cornelia Schwertner wird Chief Risk Officer

Um den laufenden regulatorischen Anforderungen als Zahlungsinstitut gerecht werden zu können, hat das Fintech den bisherigen Head of Governance, Risk & Compliance, Cornelia Schwertner, zum Chief Risk Officer (CRO) ernannt. Schwertner soll in ihrer neuen Position sämtliche Fragen zur Regulatory Compliance im Rahmen der Unternehmensführung und strategischen Entscheidungsfindung steuern. „figo ist überzeugt, dass die Regulierung des Kontozugriffs Vertrauen bei Verbrauchern schafft, die Akzeptanz für das Thema Open Banking erhöht und dadurch Innovation fördert. Die ZAG-Lizenz erlaubt uns, ein noch verlässlicherer Partner für Banken, Versicherungen sowie FinTech- und InsurTech-Unternehmen zu sein”, fasst Neu-CRO Schwertner zusammen.