Die offene Bankenplattform Finastra und Microsoft Corp. haben eine langjährige, strategische Cloud-Vereinbarung getroffen, um die digitale Transformation von Finanzdienstleistungen zu beschleunigen.

„Das ist ein wirklich spannender Schritt in der Zusammenarbeit unserer beiden Unternehmen“, erklärt Simon Paris, CEO von Finastra. „Wir glauben, dass die Zukunft des Finanzsektors im Open-Banking liegt. Gemeinsam mit Microsoft können wir Menschen, Unternehmen und Communities die passenden Lösungen und Dienstleistungen anbieten, die exakt auf ihre Bedürfnisse und ihr Leben zugeschnitten sind, indem wir die Möglichkeiten und das Potenzial des Finanzwesens für alle erschließen. Mit der COVID 19-Pandemie ist auch das Thema Digitalisierung deutlich vorangetrieben. Unsere Vision, die Welt der Finanzdienstleistungen zu verändern passt gut zu den Ambitionen von Microsoft und ich glaube, dass wir gemeinsam einen Beitrag leisten können, den digitalen Wandel noch weiter zu beschleunigen.“, so Simon Paris.

Noch mehr unternehmenskritische Lösungen in die Cloud gebracht

Dieser Schritt stellt eigenen Angaben zufolge auch eine Selbstverpflichtung gegenüber den 3.000 Banken und Finanzinstituten dar, die bereits von beiden Unternehmen in den Bereichen Zahlungsverkehr, Kreditvergabe, Treasury und Retail Banking auf Azure unterstützt werden. Die Vereinbarung, und der damit zusammenhängende beispiellose Durchbruch in der Branche, werde zum einen die Art und Weise, wie Banken und Genossenschaftsbanken die Technologie nutzen und zum anderen die Denkweise über nachhaltige, offene Finanzdienstleistungen, verändern. Der Einsatz von Microsoft-Plattformen bewirke zudem maßgeblich, dass Finastra seine Produkt-Roadmaps beschleunigen könne, um für seine 8.500 Kunden noch mehr unternehmenskritische Lösungen in die Cloud zu bringen. Dies führe zudem zu Fortschritten in den Bereichen Daten, KI und Open Banking.

Operative Effizienz und Risikoreduzierung

„Die offene Entwicklerplattform von Finastra, die auf Microsoft Azure aufbaut, ist wegweisend bei der Beschleunigung der Zusammenarbeit und der Innovationskraft im Bereich von Finanzdienstleistungen. Durch die Unterstützung von Funktionen wie E-Signatory und E-Notary kann Finastra diese Lösungen schnell für mehr Kunden erweitern“, erklärt Scott Guthrie, Executive Vice President, Cloud + AI, Microsoft. „Wir freuen uns sehr, mit Finastra zusammenzuarbeiten, um die Zukunft der Finanzdienstleistungen zu verändern, indem wir die Umstellung auf die Cloud beschleunigen. Gemeinsam werden wir die digitale Transformation dieser Branche vorantreiben und durch operative Effizienz und Risikoreduzierung dazu beitragen, die Produktivität zu steigern und eine tiefere Kundenbindung zu ermöglichen“, ergänzt Scott Guthrie.

Parallel zu der strategischen Allianz wird die offene Innovationsplattform FusionFabric.cloud von Finastra auch weiterhin die Co-Innovation von Finanzdienstleistungsanwendungen der nächsten Generation fördern. Auf der Basis von Microsoft Azure ermöglicht sie Entwicklern einen neuartigen Zugriff auf die Kernsysteme von Finastra, um die Entwicklungszeit von erstklassigen Anwendungen in großem Maßstab zu beschleunigen.

Schaffung eines Arbeitsplatzes der Zukunft

Microsoft Azure, die Power Platform und Office 365 unterstützen Finastra auch bei der Transformation des eigenen Geschäfts und der Optimierung seiner Abläufe. Mit Fokus auf die Schaffung eines Arbeitsplatzes der Zukunft unterstützen diese Technologien intelligentes Arbeiten, ermöglichen eine bessere Zusammenarbeit und fördern eine „Digital-First“-Haltung der Mitarbeiter. Die Analysefunktionen von Microsoft Workplace Analytics gewähren darüber hinaus einen tieferen Einblick und erlauben zudem eine schnellere, endgültige Entscheidungsfindung.

Thomas Brummer war bereits für das Anlegermagazin "Der Aktionär" und das Verbraucherportal biallo.de tätig. Zudem hospitierte er in der Wirtschaftsredaktion der Rheinischen Post in Düsseldorf. Seit 2018 ist er Mitglied der Redaktion und seit 2020 als stellvertretender Chefredakteur für das Anlegerportal extraETF.com und das Extra-Magazin verantwortlich. Er verfasst zudem regelmäßig Beiträge auf geld-digital.de.