Company-Builder Finleap trennt sich von seinen Anteilen an zinsbaustein. Erst vor zwei Jahren baute Finleap gemeinsam mit Sontowski & Partner die auf Immobilien spezialisierte Crowdinvestment-Plattform auf. Zuletzt nannte das Unternehmen noch 44 Prozent der Anteile sein eigen. Übernommen hat die Anteile unter anderem der Gründungspartner Sontowski & Partner. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart. Mit laut der Webseite Crowdinvest.de bislang lediglich zwanzig vermittelten Projekten im Gesamtwert von 26,4 Millionen Euro, blieb die Plattform weit hinter Konkurrenten wie Zinsland, Bergfürst oder Exporo zurück.

Weitere Anlageklassen neben Mezzanine-Kapital geplant

Dennoch wird es für zinsbaustein personell weiter gehen, wie bisher. Neben Sontowski & Partner hat mit Ex-Immobilienscout-24-CEO Mark Stilke ein zweiter wichtiger Eigner seine Beteiligung erhöht. Auch die bisherige Geschäftsführung von zinsbaustein bleibt an Bord. Bis Ende 2018 will die Plattform neben Mezzanine-Kapital weitere Anlageklassen etablieren. In der Branche gibt es seit einigen Monaten einen Trend hin zu Produkten, die besichert werden können. Während Plattformen wie Bergfürst mit Hilfe einer Partnerbank schon früh einen Weg gefunden haben, Mezzanine-Kapital zu besichern, bauen Konkurrenten wie Exporo zunehmend auf Anleihen.

Schreibt seit 2006 über Finanzen und Börse. Neben Jobs für Anlegerzeitschriften, Finanzmagazine und Unternehmen aus der Branche beobachtet Nico für Geld-Digital.de seit 2018 spannende Fintechs aus dem deutschsprachigen Raum.