Das Berliner Fintech Friendsurance gilt vielen Nutzern in erster Linie als unabhängiger Versicherungsmakler, der seinen Kunden einen digitalen Versicherungsordner zur Verfügung stellt. Als zweites Standbein bietet Friendsurance seine Infrastruktur allerdings auch Banken und anderen Unternehmen aus der Finanzbranche an. In genau diesem Bereich will das Fintech nun stärker wachsen und investiert in Personal. Aktuell strukturiert das Unternehmen seine Marketing, IT und Produktabteilung neu und stellt Mitarbeiter ein. „In den letzten Jahren ist unsere Mannschaft stark gewachsen. Unsere digitale Bancassurance Plattform verleiht uns einen neuen Entwicklungsschub”, sagt Tim Kunde, Geschäftsführer und Mitgründer von Friendsurance.

„Versicherungsmanager“ soll Geschäftskunden anlocken

Zum Jahresanfang war bekannt geworden, dass Friendsurance und die Deutsche Bank in den Bereichen Beratung, Abschluss und Bestandspflege von Sachversicherungen zusammenarbeiten wollen. Im Rahmen der Kooperation stellt das Fintech Kunden der Blaubank seinen „Versicherungsmanager“ zur Verfügung: Eine Softwarelösung, mit deren Hilfe Kunden ihre Verträge besser selbst verwalten können und alle wichtigen Informationen stets im Blick haben.

Neue Projekte in den „kommenden Monaten“

Friendsurance strebt weitere ähnliche Kooperationen an und will insbesondere im Bereich IT investieren und die vier bestehenden Teams verdoppeln. Dafür suchen die Berliner Projekt- und Produktmanager sowie Softwareingenieure. „Die bisherigen Strukturen und Ressourcen passen sehr gut zu unseren bestehenden Aktivitäten. Allerdings sehen wir Ausbaubedarf für unsere künftigen Projekte mit neuen Geschäftspartnern, die in den kommenden Monaten starten“, erklärt Kunde. Im Bereich des Marketings hat Friendsurance bereits seit März mit Christian Laukat eine neue Führungskraft gewonnen. Friendscout will auf diese Weise den Fokus noch stärker auf Kooperationen mit Geschäftskunden legen.