Factoring ist für viele Unternehmen ein wichtiges Finanzierungsmittel. Das Berliner Fintech fundflow öffnet seine Factoring-Plattform nun auch Freiberuflern und kleinen Unternehmen. Auf diese Weise können diese ihre Rechnungen vorfinanzieren. Wie fundflow mitteilt, blieb diese Möglichkeit der Cash-Flow-Optimierung bislang nur großen Unternehmen mit einem Mindestumsatz von mehreren hunderttausend Euro vorbehalten. „Der hohe Automatisierungsgrad verringert die Kosten so dramatisch, dass fundflow bei seinen Kunden nicht auf den marktüblichen Mindestumsatz bestehen muss“, erklärt Joachim Kaune, Geschäftsführer der fundflow GmbH.

Konkret setzt das Fintech auf technische Verfahren, welche Factoring auch bei kleineren Beträgen rentabel machen. In einem ersten Schritt werden Kunden online per Video-Ident-Verfahren konform zum Geldwäschegesetz identifiziert. Im zweiten Schritt erstellt fundflow mit Hilfe von öffentlichen Datenbanken ein Risikoscoring, welches über herkömmliche Risikoanalysen hinausgeht. Drittens laufen sämtliche Prozesse vom Antrag bis zur Auszahlung automatisiert ab. Selbständige und Freelancer, welche das Angebot testen möchten, können bereits innerhalb von 24 Stunden Rechnungsbeträge erstattet bekommen. Dazu müssen Kunden nach einer kurzen Registrierung offene Rechnungen auf fundflow hochladen. Selbst das Mahnwesen will fundflow übernehmen. Abhängig vom Rechnungsbetrag wird eine Gebühr fällig.