Jahr für Jahr Hunderte Euro sparen! Das klingt gut und das verspricht Gonetto. Das Insurtech-Unternehmen aus dem hessischen Bensheim will seinen Kunden beim Sparen von Versicherungsbeiträgen helfen. Experten, die auf der Internetseite zitiert werden, zeigen sich überzeugt von dem Konzept. So wird Marc Tüngler, Haupt­geschäfts­führer der Deutschen Schutz­vereinigung für Wert­papier­besitz, folgendermaßen zitiert: „Das Modell Gonetto entspricht dem Wunsch der Verbraucherschützer nach Transparenz und hat das Zeug, den verkrusteten Versicherungsmarkt zu revolutionieren. Der Verbraucher wünscht sich deutlich mehr Transparenz, bei Gonetto bekommt er sie.“

Worum geht es genau? Gonetto erstattet Provisionen für herkömmliche Versicherungen oder bietet Nettotarife an, die keine Provision beinhalten. Daneben gibt Gonetto an, die Angebote nach Brutto- und Nettotarifen neutral zu vergleichen. Der ganze Prozess läuft ­– für ein Insurtech-Unternehmen selbstredend – digital ab. Daneben bietet Gonetto Nachhilfe in Sachen Versicherungen.

Gonetto bietet Kunden zwei Wege, die Provisionskosten zu sparen: Kunden können entweder eine günstigere Netto-Versicherung abschließen und zahlen dann ein kleines Honorar direkt an Gonetto oder sie können ihre aktuellen Versicherungsverträge in die Gonetto-Betreuung übertragen und erhalten ihre Provisionen, unter Abzug des Gonetto-Honorars, dauerhaft zurückerstattet. Die Höhe des Honorars an Gonetto ist in beiden Fällen gleich.

Wie finanziert sich Gonetto?

Der Anbieter betont, kein konventionelles Vergleichsportal zu sein, sondern zu hundert Prozent neutral zu sein. Gonetto stehe auf der Seite der Kunden. „Wir finanzieren uns ausschließlich über die vom Kunden zu zahlenden Gebühren. Durch dieses kontinuierliche Vergütungsmodell werden wir eine Zeit brauchen bis wir den Break-Even erreichen“, kommentiert Gonetto-Geschäftsführer Dieter Lendle das Geschäftsmodell. Für den Service verlangt der Anbieter je Vertrag einen Euro im Monat. Die Gebühr kann aber niemals höher sein als die Provision. Denn dann würde die Gebühr entsprechend gesenkt, so dass immer ein finanzieller Vorteil für den Kunden bleibt.

Lesen Sie dazu passend das gesamte Interview mit Dieter Lendle.

Crowdfunding startet

Die Macher von Gonetto blicken gespannt auf den 26. April 2018. Um zwölf Uhr fällt der Startschuss für das sogenannte Crowdfunding, also für die Schwarmfinanzierung mit der Gonetto bis zu eine Million Euro einsammeln möchte. Mit dieser Methode der Geldbeschaffung lassen sich Geschäftsideen durch eine Vielzahl, auch kleinerer, Geldgeber finanzieren. „Crowdfunding ist für Gonetto ideal. Über Seedmatch finden wir nicht nur neue Investoren, sondern auch Kunden. Wer die Gonetto-Idee spannend findet, wird nicht nur investieren, sondern auch über seine Versicherungen sparen wollen“, ergänzt Lendle. Das Unternehmen stellt sich auf einem entsprechendem Portal, in diesem Fall seedmatch.de, vor. Neben einem Erklärvideo finden wir einen Screenshot von der Internetseite und Antworten auf die dringendsten Fragen.

Über seedmatch.de

Das Crowdfunding-Vorhaben von Gonetto wird über seedmatch.de (Zur Seedmatch-Kampagne) realisiert. Nutzer sehen neben dem Vorstellungsvideo des zu finanzierenden Unternehmens die Eckdaten. Das heißt: Wie viel Kapital ist schon eingesammelt? Wie viel ist insgesamt nötig? Wie viele Investoren sind bereits aufgesprungen? Wie lange läuft die Finanzierungsperiode noch? Und zu guter Letzt ist die Mindestrendite angeführt. Registrierte Nutzer können auch den Geschäftsplan (Businessplan) einsehen. Im Fall von Gonetto sind diese Zahlen ab dem 26. April zu sehen.

gonetto - Testurteil "SEHR GUT"

gonetto ist unabhängig und objektiv

Für alle, die sich mit Versicherungen auskennen und es gewohnt sind, ihre Finanzen in die eigenen Hände zu nehmen, ist das Angebot von gonetto optimal. Es vereint die Ersparnis des Provisionsanteils mit einer unkomplizierten Verwaltung bestehender Verträge durch den Kundenservice des Startups. Interessenkonflikte sind mit gonetto passé.

 ► gonetto-Testbericht lesen

Markus Jordan ist Gründer und Herausgeber verschiedener Medien im Bereich Finanzen. Über die Firma Isarvest veröffentlicht er das EXtra-Magazin, das führende ETF-Magazin in Deutschland und Geld-Digital – das Verbraucherportal für digitale Finanzangebote. Er ist einer der führenden Experten auf diesem Gebiet.