Die Crowdinvesting-Plattform iFunded öffnet sich gegenüber Digitalwährungen und Blockchain. Wie iFunded mitteilt, können Anleger ab sofort neben Euro auch Bitcoin und Ether investieren. Die auf Immobilien spezialisierte Plattform verspricht sich davon Mittelzuflüsse. Aktuell seien weltweit mehr als 100 Milliarden Euro in Kryptowährungen investiert. Angesichts der Volatilität in der Anlageklasse könnten viele Krypto-Anleger auf Immobilienfinanzierungen umschwenken und statt auf künftige Kursgewinne auf Zinserträge setzen, glaubt man bei iFunded. „Die Akzeptanz von Bitcoin und Ether als Zahlungsmittel ist der erste Schritt bei der Integration der Blockchain-Technologie auf unserer Plattform“, so Michael Stephan, Gründer und Geschäftsführer von iEstate, der Betreiberin von iFunded. Im nächsten Schritt will die Plattform regulatorisch genehmigte Security Token Offerings anbieten. Immobilienentwickler sollen auf diese Weise einen erweiterten Anlegerkreis erreichen.

Blockchain-Technologie soll Immobilien-Investments effizienter machen

Auch soll Blockchain zu Synergie-Effekten führen: „Im Immobiliengeschäft gibt es noch immer viele Mittelsmänner, die zusätzliche Kosten verursachen und aufgrund der Blockchain nicht mehr notwendig sind. Dadurch werden die Prozesse kosteneffizienter. Unser Ziel ist es, die Blockchain auch für Wertpapiergeschäfte zu nutzen“, so Stephan und verweist auf ein Whitepaper zur eigenen Blockchain-Strategie.

Maßnahmen gegen Geldwäsche

Trotz der Öffnung von iFunded für zwei der bekanntesten Kryptowährungen will man bei der Investment-Plattform auch künftig alles daran setzen, Geldwäsche zu unterbinden. Wie auch bei der Zahlung in Euro müssen Investoren, die mittels Bitcoin und Co. in Immobilienfinanzierungen investieren, ihre Identität offen legen. Ein erstes Projekt, in das mittels Kryptowährungen investiert werden kann, ist seit Anfang April auf iFunded verfügbar.