Das Online-Kreditvermittlungsunternehmen Kredit.de geht offline – zumindest teilweise: Das Fintech hat in seiner Heimatstadt Hameln ein erstes Ladengeschäft eröffnet. Auf diese Weise will Kredit.de neue Kunden gewinnen. Wie das Fintech schreibt, würden noch immer drei Viertel aller Kreditverträge offline abgeschlossen. Von diesem Kuchen will sich Kredit.de ein Stück abschneiden und plant, nach dem ersten Ladengeschäft in Hameln weitere Standorte zu eröffnen, unter anderem im Dresden.

Während etablierte Banken mit hohen Kosten zu kämpfen hätten und Filialen nach und nach schließen würden, komme Kredit.de von einer anderen Seite, so der Kreditvermittler:  „Wo man früher noch bei vielen verschiedenen Banken vorsprechen musste, um die Konditionen vergleichen zu können, reicht nun die einmalige Angabe. Per digitaler Anbindung können so die Systeme der Bank bereits eine Kreditvorentscheidung und Konditionen mitteilen, der Kunde braucht sich nur noch für ein Angebot entscheiden“, so Kredit.de in einer Pressemitteilung.

Schreibt seit 2006 über Finanzen und Börse. Neben Jobs für Anlegerzeitschriften, Finanzmagazine und Unternehmen aus der Branche beobachtet Nico für Geld-Digital.de seit 2018 spannende Fintechs aus dem deutschsprachigen Raum.