Dass die Smartphone-Banken N26, Monese oder Revolut nicht ausschließlich etwas für Kosmopoliten aus den Metropolen dieser Welt sind, zeigt die neueste Unternehmensmeldung von Monese. Die Smartphone-Bank richtet ihr Angebot ab sofort explizit auf die türkische Community in Deutschland aus. Neben der Möglichkeit, türkische Lira günstig zu senden und zu empfangen, wird es auch einen türkischen Support per Mail, Chat und bald auch Telefon geben. Das Monese-Konto lässt sich über das Smartphone steuern und innerhalb von wenigen Minuten eröffnen. Zudem gibt es eine Debit-Karte, die Abhebungen im Ausland ermöglicht.  „Von Anfang an waren wir ein international ausgerichtetes Unternehmen. Zu unserer preisgekrönten und mehrsprachig verfügbaren App und unserem Kundenservice bekommen wir hervorragendes Feedback. Ich freue mich sehr, dass beides nun auch auf Türkisch verfügbar ist“, so Norris Koppel, CEO und Gründer von Monese.

 Verschiedene Gebührenmodelle verfügbar

Wie die Smartphone-Bank betont, sei der Transfer von türkischer Lira damit bis zu acht Mal günstiger als bei Filialbanken. Kunden haben die Wahl zwischen drei Gebührenmodellen zwischen 0 und 2 Prozent Transaktionsgebühr. Abhängig vom Gebührenmodell kommen Mindestumsätze oder Grundgebühren hinzu. Zum Vergleich: Bei Online-Anbietern wie Transferwise wird beispielsweise bei der Überweisung von 1.000 Euro an einen Lira-Empfänger oder auch umgekehrt eine Gebühr von rund einem Prozent fällig. „Mit der Integration der türkischen Lira in unser Angebot unterstreichen wir unseren Anspruch, unseren Kunden den Service zu bieten, den sie brauchen. Wir sind bei Monese in einer spannenden Phase. Wir bauen unser Angebot weiter aus und wollen damit noch viele weitere Menschen erreichen“, so Koppel weiter.

Schreibt seit 2006 über Finanzen und Börse. Neben Jobs für Anlegerzeitschriften, Finanzmagazine und Unternehmen aus der Branche beobachtet Nico für Geld-Digital.de seit 2018 spannende Fintechs aus dem deutschsprachigen Raum.