Revolut führt mit den sogenannten Group Vaults gemeinsame Sparkonten ein. Bereits vor einigen Monaten startete die Digitalbank die sogenannten Vaults. Damit können Nutzer ungerade Beträge aufrunden und für einen bestimmten Zweck zurücklegen. Auch Einmalzahlungen sind möglich. Die sogenannten Group Vaults übertragen das Prinzip nun auf mehrere Nutzer. Dabei kann ein Initiator andere Nutzer einladen. Diese Nutzer können in den gemeinsamen Spartopf einzahlen oder ebenfalls kleinere Beträge anhand vorher definierter Regeln beisteuern. Für Revolut sollen Group Vaults so einfach sein wie ein Gruppenchat – einfach beitreten, mitmachen und bei Bedarf wieder austreten. Um die Funktion nutzen zu können, müssen Revolut-Kunden ihre App auf Version 5.48 aktualisieren. Die Einlagen in den Vaults werden nicht verzinst.

Kommt Apple Pay?

Revolut ist in den vergangenen Monaten in die Kritik geraten. Neben Vorwürfen wegen der hierarchischen Mitarbeiterführung bekam die Digitalbank auf wegen einer Werbekampagne Gegenwind. Zugleich verzögerte sich der Marktstart in den USA und auch Apple Pay ist noch nicht bei Revolut verfügbar. An beiden Baustellen gibt das Fintech allerdings vor, hart zu arbeiten und kündigt neben den Group Vaults weitere Neuerungen in den kommenden Monaten an.

Schreibt seit 2006 über Finanzen und Börse. Neben Jobs für Anlegerzeitschriften, Finanzmagazine und Unternehmen aus der Branche beobachtet Nico für Geld-Digital.de seit 2018 spannende Fintechs aus dem deutschsprachigen Raum.