Spendit, der Münchner Anbieter von digitalen Mitarbeiter-Benefits, verfolgt ehrgeizige Wachstumsziele. Wie Vorstand und Gründer Florian Gottschaller im Gespräch mit Geld-Digital verrät, soll die Zahl der angeschlossenen Unternehmen von derzeit 3.500 bis Jahresende auf 5.000 wachsen. „Wir richten uns an Unternehmen, die ihren Mitarbeitern auf flexible Weise steuerbegünstigte Zuschüsse für Essen oder eine Alternative zu Benzingutscheinen bieten möchten“, erklärt Gottschaller. „Ein besonderes Anliegen ist uns eine gute und ausgewogene Ernährung. Auf diese Weise können unsere Kunden ihren Mitarbeitern Wertschätzung entgegenbringen und zugleich die Produktivität nach der Mittagspause steigern“, so der Gründer. Um das Wachstum forcieren zu können, strebt Spendit ins Ausland. Ab dem vierten Quartal will das Münchner Unternehmen, das bislang unter anderem Kunden wie Lufthansa oder die Münchner Sparkasse gewonnen hat, auch in Südeuropa Unternehmen überzeugen.

Spendit – Expansion nach Südeuropa ab Ende 2018

„Wir prüfen aktuell Märkte in Südeuropa, weil wir dort eine besonders hohe Affinität zu gemeinsamem Essen und zugleich eine Aufgeschlossenheit digitaler Lösungen gegenüber sehen“, begründet Gottschaller. Als potenzielle Expansionsziele gelten Italien, Spanien oder auch Portugal. Beim Vertrieb der beiden Benefit-Produkte SpenditCard und Lunchit, welche bisherige Gutscheine in Papierform ersetzen, Nutzern mehr Flexibilität und Unternehmen größere Rechtssicherheit versprechen, stößt Gottschaller im ersten Kundenkontakt gelegentlich auf Skepsis. „Diese Bedenken lassen sich aber schnell ausräumen, da unsere Lösungen von zuständigen Finanzbehörden geprüft und für geeignet befunden wurden“, so Gottschaller. Während es in der Vergangenheit bei Papiergutscheinen, die beispielsweise am Wochenende in großer Anzahl eingelöst wurden, hin und wieder zu kritischen Nachfragen der Steuerbehörden gekommen sei, bieten digitale Lösungen bessere Möglichkeiten der Steuerung.

„Unternehmen können die SpenditCard und Lunchit schnell nutzen“

Spendit-Gründer Florian Gottschaller sieht Potenzial in Südeuropa.

So ist es mit der SpenditCard, welche Gutscheine und Sachzuwendungen ersetzt, zwar möglich, wie mit einer normalen Kreditkarte zu bezahlen, Barabhebungen und Überweisungen sind aber ausgeschlossen. Die Gutschein-App Lunchit funktioniert an allen Arbeitstagen und eröffnet Nutzern maximale Flexibilität bei der Wahl zwischen Restaurant, Imbissbude oder Supermarkt. Mitarbeiter müssen lediglich den Beleg scannen und erhalten am Ende von Arbeitgebern bis zu 6,33 Euro steuerfrei am Tag. „Beide Lösungen können wir Unternehmen sehr schnell zur Verfügung stellen. Lunchit funktioniert bereits innerhalb weniger Stunden, die SpenditCard wegen der Zusammenarbeit mit Mastercard innerhalb von zwei Wochen“, erklärt Spendit-Gründer Gottschaller und verweist auf die einfache Administration von Kundenzugängen und die Vereinbarkeit mit Software wie DATEV oder SAP.