Was nutzen gute Ideen von Startups, wenn niemand davon erfährt? Die Plattform Startbase will deutsche Startups sichtbarer machen. Nach dem Vorbild von Israel und dem Projekt Venturezphere, das bereits erfolgreich in Baden-Württemberg läuft, sollen Investoren und junge Unternehmen künftig einfacher in Kontakt treten können. Auch Kooperationen untereinander sollen dank Startbase einfacher werden. Mit der neuen Plattform würden zwei wichtige Aspekte für junge Unternehmen, nämlich Kommunikation und Finanzierung, optimiert, so die Initiatoren. Unternehmen könnten auf Startbase ein Profil anlegen, welches die wichtigsten Informationen für potenzielle Investoren erhält. Interessierte Investoren oder auch andere Startups sollen die Möglichkeit erhalten, nach bestimmten Themengebieten suchen zu können, um auf diese Weise leichter Investitionschancen oder potenzielle Kooperationspartner zu identifizieren.

Schon mehr als 360 Unternehmen in der Datenbank

Noch verweist Startbase auf das Angebot aus Baden-Württemberg. Dort können sich Startups aus dem gesamten Bundesgebiet jedoch schon heute registrieren. Die Plattform soll Schritt für Schritt in die bundesweite Version überführt werden. Bislang sind auf  Venturezphere rund 360 Unternehmen vertreten. Mit dem Launch der bundesweiten Version dürften schnell weitere Profile hinzukommen. Das Projekt wird der Börse Stuttgart sowie dem Bundesverband Deutsche Startups unterstützt.