Die Berliner Startup-Schmiede Next Big Thing hat sich 12 Millionen Euro vom Versicherungskonzern Talanx gesichert. Dies meldete das Handelsblatt. Direkter Partner des Inkubators wird Talanx-Tochter HDI Global, die in erster Linie als Industrieversicherer auftritt. Ziel der Beteiligung soll es demnach sein, bei Zukunftstechnologien einen Fuß in die Tür zu bekommen. Neben dem Versicherungskonzern, der auch im Aktienindex SDAX gelistet ist, beteiligte sich auch die Venture-Capital-Gesellschaft Finlab EOS sowie private Investoren.

Blockchain und IoT als Schwerpunkte

Next Big Thing wurde 2016 von Harald Zapp gegründet und hat bislang sechs Startups aus der Taufe gehoben, darunter das Pflege-Startup AssistMe, der Logistik-Dienstleister Evertrace oder aber Metr, das Lösungen für die Immobilienwirtschaft erarbeitet. Die Schwerpunkte des Inkubators liegen in den Bereichen Blockchain und Internet der Dinge – Technologien, die künftig auch der Versicherungskonzern Talanx verstärkt einsetzen könnte.