Das Münchener Vergleichsportal Check24 plant zum 1. Oktober 2020 mit der „C24 Bank“ den Einstieg ins Bankgeschäft. Das berichtete die Finanzplattform Finanz-Szene.de. Danach hat die Finanzaufsicht Bafin dem Unternehmen per 14. Mai bereits die Vollbanklizenz erteilt. Auf Nachfragen des Extra-Magazin wurde die Nachricht von Christoph Röttele, Geschäftsführer und Sprecher der Geschäftsführung von CHECK24, bestätigt und konkretisiert:  „Check 24 ist und bleibt eine offene Plattform für seine Kooperationspartner. Unser Kerngeschäft ist der Vergleich und die damit verbundene Vertriebspartnerschaft mit unseren langjährigen Bankpartnern. Die neue Open Banking Plattform unter der Marke „C24“ (www.c24.de) mit Vollbanklizenz wird dieses Modell stärken und den Partnern eine weitere Vertriebsoberfläche bieten.“

Geplant sei zunächst das Anbieten eines eigenen Girokontos sowie einer entsprechenden Master Debit-Karte. Eigene Zins- und Kreditangebote seien nicht geplant, jedoch würden die Nutzer des Vergleichsportals direkt zu den entsprechenden Produktvergleichen von Check24 durchgeleitet werden. Das heißt, sie profitieren von den Angeboten der Kooperationspartner. Durch das Girokonto und die entsprechende Karte werde der bereits bestehende Zugriff auf die Angebote weiter erleichtert. Wie die Konto-Lösung bepreist wird, sei noch nicht klar. Allerdings dürfe man davon ausgehen, dass es vermutlich ein kostenloses Angebot geben werde mit gewissen Einschränkungen wie etwa einer begrenzten Zahl von Bargeld-Abhebungen.

Thomas Brummer war bereits für das Anlegermagazin "Der Aktionär" und das Verbraucherportal biallo.de tätig. Zudem hospitierte er in der Wirtschaftsredaktion der Rheinischen Post in Düsseldorf. Seit 2018 ist er Mitglied der Redaktion und seit 2020 als stellvertretender Chefredakteur für das Anlegerportal extraETF.com und das Extra-Magazin verantwortlich. Er verfasst zudem regelmäßig Beiträge auf geld-digital.de.